Ergebnisse
Berlin hat gewählt. Das Ergebnis stimmt sehr nachdenklich. SPD und CDU haben herbe Verluste erlitten. Beide Volksparteien erhielten das jeweils schlechteste Ergebnis nach dem Krieg. Die SPD kommt auf 21,6% (2011 28,3), die CDU auf 17,6% (2011 23,3), die Linken auf 15,6% (2011 11,7), die Grünen 15,2% (2011 17,6), die AfD auf 14,2% und die FDP auf 6,7% (2011 1,8). Die FDP ist somit wieder im Parlament.

Und auch die AFD ist zukünftig dabei. Fünf Direktmandate konnte die AfD in Berlin holen, eines davon direkt in meinem Wahlkreis. Für viele Wähler war das Thema Flüchtlingskrise ausschlaggebend. Und das hat sich auch in der Wahlbeteiligung wieder gefunden. Diese hat deutlich zugenommen, bei uns im Bezirk stieg sie um cirka 7% auf 68,2%. Genau 1.475 Menschen haben uns in Treptow-Köpenick weniger gewählt als es noch 2011 der Fall war, insgesamt waren es 17.500. In Altglienicke/Adlershof und in Schöneweide/Johannisthal haben sogar mehr Menschen die CDU gewählt als noch 2011, auch wenn die prozentualen Ergebnisse durch die höhere Wahlbeteiligung Verluste ausweisen. Die besten Erst- und Zweitstimmenergebnisse unseres Bezirkes konnten wir im Wahlkreis drei Altglienicke/Adlershof (18,2%, 15,6%) erzielen, an zweiter Stelle kommt der Wahlkreis sechs Köpenick Nord, Friedrichshagen, Rahnsdorf, Wilhelmshagen, Hessenwinkel (17,4%, 14,1%).

Zukünftig wird die CDU Treptow-Köpenick wieder mit zwei Abgeordneten im Berliner Parlament vertreten sein. Wir stellen einen Stadtrat im Bezirk und werden 7 Mitglieder in der BVV-Faktion haben, leider sind das zwei weniger als bisher.

Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Direktkandidaten, allen BVV-Kandidaten, allen Mitstreitern aus den Ortsverbänden und bei unseren Wahlkampfleitern Dimitri Golodni und Heiko Buchholz für die Arbeit der vergangenen Monate bedanken.

Mein Dank gilt insbesondere auch dem bisherigen Fraktionsvorsitzenden Christian Schild, der die BVV-Fraktion 10 Jahre lang geführt hat, und den BVV-Mitgliedern, die jetzt ausscheiden, für die geleistete Arbeit.

Auch wenn das Ergebnis für die CDU ein schlechtes war, so müssen wir trotzdem nach vorne blicken. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir zukünftig besser ans Volk kommen können, um ein Ansprechpartner für die Menschen vor Ort zu sein.

Hierbei sind alle Mitglieder und Mandatsträger gefragt. In den Ortsverbänden und auch im Kreisvorstand müssen wir uns in den nächsten Wochen verständigen, wie die zukünftige Arbeit unseres Kreisverbandes aussehen soll.

Herzliche Grüße
Ihre/Eure Katrin Vogel



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